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Bevölkerung

 Die Bevölkerungszahl stieg von 3,9 Mill. im Jahr 1790 über 76 Mill. im Jahr 1900 auf 263,3 Mill. im Jahr 1995 an.

 Am dichtesten besiedelt sind die Neuengland- u. die mittelatlant. Staaten zwischen Massachusetts u. Pennsylvania, am schwächsten die Trockengebiete in den Rocky Mountains u. ihrem nordöstl. Vorland, zwischen Nevada u. Arizona einerseits u. den beiden Dakota andererseits.

Den überwiegenden Anteil der Bevölkerung stellen Weiße (80,3%), meist Nachkommen der europ. Einwanderer, sowie Schwarze (12,1%), vorwiegend Nachkommen der als Sklaven ins Land gebrachten Vorfahren. Daneben gibt es noch Minderheiten von Indianern (0,8%), Chinesen (0,7%), Filipinos (0,6%) u. Japanern (0,3%) u.`a.

Die Schwarzen, deren Anteil 1790 19,3% betragen hatte, leben zu 53% in den 17 Südstaaten (1850 zu 97%); sie stellen über die Hälfte der Bevölkerung in Atlanta, Baltimore, Detroit, Memphis, New Orleans u. Washington D.`C.

Die Indianer leben überwiegend in den 210 Reservationen, die insges. rd. 21,2 Mill. ha umfassen u. größtenteils im W der USA liegen. Fast die Hälfte von ihnen gehört dem Stamm der Navaho an.

Die Zunahme der Bevölkerung erklärte sich ursprüngl. vor allem aus der starken Einwanderung von Europa her (wobei Briten u. Iren bis 1790 allein, bis 1880 zusammen mit Einwanderern aus Mitteleuropa u. Skandinavien überwogen, während seit 1900 vor allem Ost- u. Südeuropäer einwanderten), letzthin aber bes. aus der hohen, inzwischen jedoch deutlich zurückgegangenen Geburtenrate. Die Einwanderer der jüngsten Zeit (1991 insges. über 1,8 Mill.) sind vor allem Mexikaner (946000), Filipinos (63600) u. Vietnamesen (55300). Seit 1978 wurden über 500000 Indochinaflüchtlinge in den Vereinigten Staaten aufgenommen, hinzu kommen 0,6 Mill. Exilkubaner.

Rd. zwei Drittel der Amerikaner gehören einer Religionsgemeinschaft an; davon sind 86,7 Mill. Protestanten (einschl. Mormonen, Zeugen Jehovas u.`a.), 58,6 Mill. Katholiken, 4 Mill. Angehörige von orth. Ostkirchen, 5,98 Mill. Juden u. 19000 Buddhisten.

Staats- u. Umgangssprache ist Englisch, nur in Indianerreservationen u. einigen Einwanderervierteln sind auch andere Sprachen (indian. Sprachen, Italienisch, Spanisch) gebräuchlich.

194 Mill. Ew. leben in Städten (Metropolitan Areas), bes. im NO u. in California (rd. 91% der Bevölkerung). Fast 40 Städte haben mit Vororten über 1 Million Ew.